Werbung & Recht
Werbung vs. Landingpage: Wenn der Preis nicht mehr stimmt
Ein Klassiker, der Ad-Budget verbrennt und rechtlich riskant ist: Die Anzeige verspricht „ab 19€", die Landingpage zeigt 29€, und im Checkout kommen nochmal Versandkosten dazu, die nirgends erwähnt wurden.
Warum das mehr als ein Trust-Problem ist
Nach § 5 UWG (Irreführende geschäftliche Handlungen) kann eine Werbeaussage, die nicht mit dem tatsächlichen Angebot übereinstimmt, als irreführende Werbung gelten — mit Abmahnrisiko. Und selbst ohne rechtliche Konsequenz: Nutzer:innen, die sich getäuscht fühlen, brechen ab, direkt vor dem Kauf.
Die 3 häufigsten Inkonsistenzen
- Rabatt-Mismatch — Anzeige sagt „-50%", Landingpage zeigt einen anderen Ausgangspreis als der, von dem die 50% berechnet wurden.
- Versteckte Kosten — Versand, Servicegebühren oder Mindestbestellwert tauchen erst im letzten Checkout-Schritt auf.
- Bundle-Rechenfehler — Einzelpreise der Bundle-Bestandteile summieren sich nicht zum beworbenen Bundle-Preis (ein Fehler, den wir tatsächlich bei einem echten Shop-Audit gefunden haben: 37€ Bundle-Preis vs. 33,70€ Summe der Einzelteile).
Selbst-Check vor jedem Kampagnen-Launch
Bevor du eine neue Anzeige live schaltest: Öffne Anzeige und Landingpage nebeneinander und vergleiche Zeile für Zeile — Preis, Rabatt, Lieferzeit, Verfügbarkeit. Klingt banal, wird aber unter Zeitdruck vor einem Launch fast immer übersprungen.
Automatisiert statt manuell
FunnelGuard DE vergleicht Anzeige (Screenshot oder Text) automatisch mit dem tatsächlichen Landingpage-Inhalt per KI-Analyse — inklusive Preis-, Rabatt- und Leistungsversprechen. Ergebnis in unter 2 Minuten, bevor dein Ad-Budget verbrannt wird.